Workshop und Poster Ausstellung / Filme und Visual History: Fragen – Konzepte – Perspektiven

Ort: Köln

Datum: 15.01.2016 – 17.01.2016
Deadline: 23.10.2015
Veranstalter: Arbeitsstelle Geschichte und Film, Historisches Institut, Universität zu Köln; in Kooperation mit der Fachschaft North American Studies

Die Konferenz Filme und Visual History: Fragen – Konzepte – Perspektiven (15.-17. Januar 2016 in Köln) wird veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft Geschichte & Film (AGuF) am Historischen Institut der Universität zu Köln sowie von der dortigen Fachschaft North American Studies; Kooperationspartner sind Prof. Margit Szöllösi-Janze (LMU München) sowie Prof. Maren Möhring (Uni Leipzig). Ausgehend von der Frage, welchen Platz und welche Rolle Filme in der gegenwärtig immer wichtiger werdenden Auseinandersetzung mit visuellen Quellen in der Geschichtswissenschaft einnehmen, widmet sich die Konferenz in mehreren Sektionen dem historiografischen Umgang mit Filmen in Forschung und Lehre. Behandelt werden u.a. das Verhältnis von Filmtheorie und Geschichte, Spielfilme als Quellen für Geschichtsschreibung, Lehr- und andere nicht-fiktionale Filme in Forschung u. Lehre, sowie das Verhältnis von Filmen zu anderen visuellen Quellen.

Ziel der Tagung ist es, Aspekte der historiografischen Arbeit mit filmischen Material umfassender und breiter zur Diskussion zu stellen, als dies bislang zumeist geschieht. Darüber hinaus soll die Veranstaltung auch als Forum dienen, eigene Forschungsarbeiten, die sich um Fragen der Darstellung von Geschichte in Filmen und/oder Filmen als Quellen für sozial- u. kulturhistorische Untersuchungen drehen, vorzustellen und zu debattieren. Zu diesem Zweck wird es begleitend zur Konferenz einen Workshop für fortgeschrittene Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden sowie eine Poster Ausstellung geben. Dazu wollen wir mit diesem call for papers bzw. call for posters Interessierte aus der Geschichtswissenschaft, aber auch aus allen benachbarten u. verwandten Fächern einladen.

Der Workshop soll eine Gelegenheit sein, laufende Projekte (Abschlussarbeiten, Dissertationen, Ausstellungen etc.) vorzustellen und mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Hierzu soll es beim Workshop (sehr) kurze Präsentationen geben (max. 5 Min), in denen ein vorher eingereichtes und allen zur Verfügung gestelltes Exposé (max. 10 Seiten) eingeleitet wird. Darüber hinaus können die eigenen Projekte auch in einer eigenen Poster Ausstellung vorgestellt werden, die im Rahmen der Konferenz präsentiert wird und somit auch denjenigen Einblick in die laufenden Arbeiten gibt, die beim Workshop selbst nicht oder nicht die ganze Zeit anwesend sein können. Wünschenswert ist eine Bewerbung für Workshop und Poster Ausstellung, Bewerbungen sind aber auch zu nur einem der beiden Bereiche möglich.

Thematisch ist der Workshop so angelegt, dass er für ganz unterschiedliche inhaltliche, methodische und theoretische Zugänge offen ist. Beiträge zur deutschen Geschichte sind ebenso willkommen wie solche zu Aspekten der europäischen, außer-europäischen, transnationalen oder postkolonialen Geschichte. Die Auseinandersetzungen mit (Spiel-)Filmen als Quellen sollen neben Beiträgen stattfinden, in denen es um die Darstellung von Geschichte im Medium Film geht. Wünschenswert wären auch Arbeiten zum Austausch zwischen Filmen und Fotografien bzw. anderen visuellen Materialien. Ferner können wir uns auch Beiträge vorstellen, die über die Rolle filmischen Materials in Geschichtsausstellungen nachdenken, oder auch solche, die ein eigenes historisches Filmprojekt vorstellen. Die Liste ließe sich um viele weitere interessante Blickwinkel ergänzen.

Interessierte Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden, die sich am Workshop mit einem Beitrag und/oder mit einem Poster beteiligen wollen, bitten wir um die Einsendung eines Themenvorschlags (max. eine Seite) bis zum 23. Oktober 2015 an Massimo Perinelli (m.perinelli@uni-koeln.de). Eine Benachrichtigung über Annahme oder Ablehnung des Themenvorschlags erfolgt bis spätestens Anfang November. Kosten für Reise und Unterkunft können leider nicht übernommen werden.

Kontakt

Massimo Perinelli

Universität zu Köln, Hist. Institut, Anglo-Amerik. Abtl.
50923 Köln
0221 – 470 – 2412

m.perinelli@uni-koeln.de

http://aaa.phil-fak.uni-koeln.de/1151.html

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