Ank.: AG-Workshop „Interface-Geschichten“

Ort: Paderborn
Veranstaltungsort: Universität Paderborn, , Institut für Medienwissenschaften,Raum E2.339
Veranstalter_innen: Dr. Timo Kaerlein (Siegen), Dr. Christian Köhler (Paderborn), Dr. Monique Miggelbrink (Paderborn)
Datum: 24.-25.05.2018

Eine Kooperation der AG Interfaces und AG Mediengeschichte der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Anknüpfend an die häufig beobachtete Verschränkung von Medien und Geschichte (Crivellari u.a. 2004) scheinen Interfaces und Geschichte in doppelter Weise aufeinander bezogen zu sein: Zum einen sind Interfaces historische Objekte, zum anderen ermöglichen und regulieren sie selbst unterschiedliche Zugänge zur Geschichte Der Workshop möchte diese beiden Dimensionen ausloten und bringt damit die Interessen der AG Interfaces und der AG Mediengeschichte zusammen. An der Schnittstelle zwischen beiden AGs geht es darum, nach Perspektiven und Verfahren zu fragen, um Interfaces als Ergebnis von und als Zugriff auf Geschichte zu beschreiben.  Weiterlesen

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CfP: „Internet histories and computational methods“ (7.12.2018)

Call for papers „Internet histories and computational methods“
Special issue of /Internet Histories: Digital Technology, Culture and Society/
(editors of special issue: Niels Brügger & Ian Milligan)

The internet is a born-digital medium, but for a number of years many histories of the internet have used traditional non-computational methods such as document analysis and interviews. However, recent studies of the archived web have benefited from the born-digital nature of the Web and have fruitfully used computational methods to explore the internet’s past. Weiterlesen

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Ank: Digitale Quellen: Praktiken, Geschichten, Epistemologien

Ort: Lüneburg
Veranstaltungsort: DFG-Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“, Wallstraße 3, 21335 Lüneburg
Veranstalter: Matthias Koch, Jan Müggenburg (beide Lüneburg), Christian Köhler, Monique Miggelbrink (beide Paderborn)
Datum: 13.12.2017 – 14.12.2017

 

Der dritte jährliche Workshop der AG Mediengeschichte fragt nach den Wechselverhältnissen zwischen zeitgenössischer Historiografie und digitalen Medien. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Quellen und der Überlegung, mit welchen historischen, epistemologischen und praxeologischen Herausforderungen sich 1) eine digitale Quellenkritik (d.h. mittels digitaler Methoden) im Verhältnis zu einer Kritik digitaler Quellen, 2) eine Geschichtsschreibung mittels digitalisierter und born digital-Quellen sowie 3) eine Geschichtsschreibung dieser diversen Typen von digitalen Quellen konfrontiert sehen.

Eine Ausgangsbeobachtung des Workshops ist, dass – trotz oder gerade wegen der Emphase, mit der die Rolle der Quellen im Rahmen digitaler Historiografie mitunter diskutiert wird – Debatten zur Epistemologie digitaler Quellen bislang nur vereinzelt stattfinden. Ebenso stehen Diskussionen über archivarische, theoretische sowie methodologische Herausforderungen im Umgang mit den historischen Materialien, die als Grundlagen für (Zeit-)Geschichten des Digitalen dienen können, erst an ihrem Anfang. „For all the talk about tools and data not nearly enough attention is being paid to how doing history in the digital age is changing as a result of the digital turn. This tendency towards technological determinism needs to be balanced by more attention to methodological and epistemological considerations. […] An awareness of continuity and a historical contextualization of ‚digital‘ practices is often missing, let alone a qualification of what is supposedly new.“ (Geerben Zaagsma, „On Digital History“, 2013, S. 5; 16) Es ist daher zu diskutieren, inwiefern sich das Verständnis dessen, was Quelle für die historische Forschung ist oder sein kann, und die konkrete Arbeit an und mit Quellen verändern. Datenmodellierung ist dabei – als Grundlage jeder digitalen Quelle, digitalen Edition, Korpusbildung, Simulation oder Visualisierung und, so Willard McCarty, epistemologischer Kern der Digital Humanities – ein zentrales Thema.

Als Quellentypen werfen Digitalisate und born digitals viele in der Historiografiegeschichte immer wieder diskutierte Fragen erneut mit Nachdruck auf; etwa nach:

– der Unterscheidung von Quellentypen und der damit verbundenen quellenkritischen Fragen,
– der Transparenz/Opazität und Lesbarkeit von Quellen
– den Verfahren ihrer Präparierung,
– der Rolle von Visualisierung und Repräsentation,
– den oftmals pragmatischen Grundlagen von Selektion/Kassation oder Archivierung (auch: der Archivierbarkeit überhaupt) und damit auch
– der Zugänglichkeit von Quellen,
– dem Wandel von Institutionen und Praxen der Archivierung,
– der Knappheit und/oder Überfülle von Quellen und deren Folgen für Historiographie,
– den Verhältnissen zwischen Quellen, Geschichtsschreibung und Geschichtsmodell (z.B.: quantitative Geschichtsschreibung/Big Data/Makrogeschichte),
– der Materialität von Quellen,
– der Anwesenheit einer Abwesenheit von Geschichte in Quellen,
– dem Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität (etwa bzgl. Computersimulationen),
– den Verfahren der Quelleninterpretation und
– ihrer narrativen Verarbeitung.

Während sowohl born digitals als auch Retrodigitalisate nicht ohne ihr maschinelles Zustandekommen zu betrachten sind, hängen die Entscheidungen darüber, was zur Quelle wird, notwendigerweise von den Fragestellungen, Theorien und Hypothesen ab, mit denen Historikerinnen und Historiker an sie herantreten. Zugleich provozieren die Konfrontation mit und die Erschließung von solch neuartigen medialen Artefakten die Herausbildung von Fragestellungen; besonders angesichts des konstitutiven Anteils, den Parametrisierung, Modellbildung oder Simulation an der Entstehung der hier in Frage stehenden Quellen und auch an jeder damit verknüpften Historiografie haben. Darin liegen spannungsvolle Verhältnisse, die auch Fragen nach historiografischer Autorschaft aufwerfen. Solche und viele weitere Fragen erfordern eine digitale Quellenkritik, zu der der Workshop beitragen möchte. Es gilt also, gleichermaßen forschungspragmatische, projektorientierte Fragen nach dem konkreten Umgang mit digitalen Quellen, epistemologische Fragen nach dem Effekt digitaler Quellen auf das Schreiben der Geschichte sowie historische Fragen nach dem vielfältigen Gewordensein digitaler Geschichtsforschungen zu stellen.

Zum Workshop-Format:
Die Diskussionen finden auf Grundlage von Papieren statt, die unsere Gäste zum Thema verfasst haben und die wir den interessierten Teilnehmer_innen gerne zur Verfügung stellen (Kontakt: mkoch@leuphana.de)
Wir bitten um Anmeldung zur Teilnahme.

Die AG Mediengeschichte bedankt sich bei der DFG-Kolleg-Forschergruppe „MECS“ und dem Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien für die Kooperation und Unterstützung des Workshops.

AG Mediengeschichte: http://www.mediengeschichte.net

DFG-Kolleg-Forschergruppe MECS: http://www.leuphana.de/dfg-programme/mecs.html

Institut für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien: http://www.leuphana.de/institute/icam.html

Eine gemeinsame Veranstaltung der AG Mediengeschichte, der DFG-Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“ (MECS) und des Instituts für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien (ICAM), Leuphana Universität Lüneburg

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CfP: Media Archaeology (15.2.18)

*To be published in issue 21 (July 2018)*

*Deadline for submissions: 15 February*

Uncovering both the new in the old and the old in the seemingly new of the media is one of the most recognized tasks of Media Archaeology, a theoretical and methodological perspective on history itself that, among other displacements, reconfigures the historical causalities and agencies involved, offering alternative narratives to reflect on our contemporaneity. Today some of these displacements, extensively studied over recent decades, also align with the so-called material shift that for some years philosophers, artists and theoreticians in many disciplines have endeavoured to point to in all fields and particularly in the arts and media, as we have seen in previous monographic issues of the journal /Artnodes/. Weiterlesen

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CfA: Media, Materiality and the Performance of History (Siegen, 24.-25.5.18)

Date: 24th and 25th of May 2018
Place: Locating Media, Siegen (Herrengarten 3, 217/18)
Organisers: prof. William Uricchio (Comparative Media Studies MIT, lead), Asher Boersma (Locating Media Universität Siegen, coordination)

Participants: 10-15 Phd candidates (and possibly early career academics) who work with historical sources

Media and mediality; matter and materiality; performance and performativity … these paired terms and the ambivalent meanings they invoke (at least in English) undergird the project of doing history. The workshop will explore these terms and the spaces within each couplet from both theoretical and practical perspectives. It will encourage an experimental and innovative approach to historical research that includes grounded speculation. And it will reflect on the implications of sources and interpretive strategies for the kinds of historical utterances we are able to make. As both traditional and media historiography shift to include the digital, we have an opportunity to step back, reflect upon, and engage in a broader interrogation of sources, methods, and strategies in media history.

Goal: to look beyond the historiographic status quo as a way of putting new questions to the past and expanding the territory of the ‘sayable’.

Apply: write a 400 words abstract (Deutsch or English) that outlines your project and which historiographic challenges you would like to address in the workshop. Send abstract to boersma [at] locatingmedia.uni-siegen.de before March 1st, 2018.

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CfP: Interface-Geschichten, Paderborn (24.-25.5.18)

Workshop, Universität Paderborn, 24.-25.05.2018
Eine Kooperation der AG Interfaces und AG Mediengeschichte der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Frist zur Einreichung von Beiträgen: 31.01.2018

Anknüpfend an die häufig beobachtete Verschränkung von Medien und Geschichte (Crivellari u.a. 2004) scheinen Interfaces und Geschichte in doppelter Weise aufeinander bezogen zu sein: Zum einen sind Interfaces historische Objekte, zum anderen ermöglichen und regulieren sie selbst unterschiedliche Zugänge zur Geschichte Der Workshop möchte diese beiden Dimensionen ausloten und bringt damit die Interessen der AG Interfaces und der AG Mediengeschichte zusammen. An der Schnittstelle zwischen beiden AGs geht es darum, nach Perspektiven und Verfahren zu fragen, um Interfaces als Ergebnis von und als Zugriff auf Geschichte zu beschreiben. Weiterlesen

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Ank.: „Digitale Quellen: Praktiken, Geschichten, Epistemologien“, Workshop der AG Mediengeschichte, Lüneburg, 13.-14.12.17

Organisation: Matthias Koch, Jan Müggenburg (beide Lüneburg), Christian Köhler, Monique Miggelbrink (beide Paderborn)

Datum: 13./14. Dezember 2017

Ort: DFG-Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“, Wallstraße 3, 21335 Lüneburg

Kontakt: mkoch@leuphana.de

Eine gemeinsame Veranstaltung der AG Mediengeschichte, der DFG-Kolleg-Forschergruppe „Medienkulturen der Computersimulation“ (MECS) und des Instituts für Kultur und Ästhetik Digitaler Medien (ICAM), Leuphana Universität Lüneburg


Der dritte jährliche Workshop der AG Mediengeschichte fragt nach den Wechselverhältnissen zwischen zeitgenössischer Historiografie und digitalen Medien. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Quellen und der Überlegung, mit welchen historischen, epistemologischen und praxeologischen Herausforderungen sich 1) eine digitale Quellenkritik (d.h. mittels digitaler Methoden) im Verhältnis zu einer Kritik digitaler Quellen, 2) eine Geschichtsschreibung mittels digitalisierter und born digital-Quellen sowie 3) eine Geschichtsschreibung dieser diversen Typen von digitalen Quellen konfrontiert sehen. Weiterlesen

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